|

Herbst - die schönste Pfälzer
Jahreszeit!
An jeder Ecke verkaufen die Bauern ihr erntefrisches Obst und
Gemüse, köstliche Maroni fallen von den Bäumen, wollen gesammelt und
gegessen werden. Ja, im Herbst kann man sich bei uns über die
unzähligen Kastanienbäume, oder besser, über deren Früchte freuen.
Wohl gemerkt, es handelt sich dabei nicht um Rosskastanien, sondern
um Ess- oder Edelkastanien, oft auch Maronen genannt. In den Wäldern
der Haardt werden sie sackweise gesammelt. Der Pfälzer sagt, er
"geht in die Keschde". Außer Kastanien hat die Pfalz im Herbst noch
mehr zu bieten: Trauben, Äpfeln, Kürbisse, Mandeln, Walnüsse, Wein
und Pilze. In den Pfälzer Dörfern werden am Straßenrand und in den
Höfen die heimischen Erzeugnisse angeboten. Obst, Gemüse, Säfte,
Schnäpse und natürlich auch Wein. Die Kürbisse leuchten in der Sonne
von gelb über orange bis rot und machen richtig Appetit. Ganz zu
schweigen von den kulinarischen Genüssen wie den deftigen "Weinknorze"
aus Brotteig, knackigen Salaten mit raffinierten Dressings oder
Pfälzer Weinessig und Traubenkernöl verfeinert, über Leberknödel
bzw. Saumagen mit Sauerkraut, bis hin zu Geflügel-, Wild- und
Pilzgerichten lässt die Pfälzer Küche fast keine Wünsche offen. Im
Herbst sollten Sie unbedingt Federweißer ("Neier Woi") mit
Zwiebelkuchen ("Zwiwwelkuche") oder Flammkuchen probieren. Die Pfalz
ist eine gesegnete Landschaft, und im Herbst hat sie am meisten zu
bieten.
|