Mitten im Naturpark Pfälzer Wald abseits vom Verkehr, befindet sich in einmalig schöner Südhanglage das kinderfreundliche

Feriendorf Eichwald.

 
 
 
 
 
 
          
 
 
Alles über Kürbisse. Alles.

 

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Information Anbau
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Veranstaltungen Halloween
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Kürbisbilder  

 

 Geschichte

Bei den alten Römern war er fester Bestandteil der Küchenkunst. Doch hierzulande ist erst seit Halloween in Mode gekommen. Der Kürbis. Jedes Jahr im Herbst liegen die bunten Früchte vor den Häusern, in allen möglichen Variationen.

Kaum ein Gewächs ist so vielfältig wie der Kürbis. Durch Kreuzungen entstehen immer wieder neue Formen und Farbvarianten. Ob rot, grün oder gelb. Ob sternförmig, turbanähnlich oder schlangengleich. Der Kürbis mit seinen vielen verschiedenen Sorten ist die Frucht einer einjährigen Pflanze, die derselben Familie angehört wie Melone und Gurke. Die Kulturpflanze hat sich aus wilden Kürbisarten entwickelt, die ursprünglich vermutlich in Mittelamerika zwischen Mexiko und Guatemala beheimatet waren. Von hier aus gelangte sie später nach Nord- und Südamerika und mit Kolumbus auch nach Europa. Der Kürbis ist schon seit mehr als 10 000 Jahren als Gemüsepflanze bekannt, wobei die Indianer ihn vor allem wegen der Samen kultivieren, da die frühen Sorten nur wenig Fruchtfleisch besaßen.

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Rezepte

Kürbisse finden in der Küche einen vielfältigen Einsatz als Gemüse, für Kürbissuppe, Süßspeise, Chutney, Kuchen oder Auflauf. Auch als Füllung für Ravioli sind sie sehr beliebt. Als Würzzutaten passen Ingwer, Chili, Curry, Knoblauch, Muskat, Paprika und Kümmel zum Kürbisgeschmack. Auch die Aromen von Zimt, Äpfeln, Birnen und Nelken und würzige Kräuter wie Minze oder Majoran harmonieren gut. Aus Kürbiskernen kann zudem Kürbiskernöl hergestellt werden.

Rezepte finden sie hier

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Andere Länder:

Pulkau (Österreich)

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Veranstaltungen:

Kürbisfest Preding (Österreich)

Kürbismuseum

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Nährwerte:

Kürbis enthält reichlich Provitamin A, auch als Beta-Carotin bekannt, und Kalium. Mit nur 24 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch ist Kürbis ausgesprochen energiearm.

 
Energiewert / Bestandteil Durchschnittl. Gehalt in
100 g eßbaren Anteil
Energiewert 24 kcal/100 kJ
Feuchtigkeit 92 %
Eiweiß 1,1 g
Fett 0,13 g
Kohlenhydrate 5,46 g
Ballaststoffe 1,24 g
Vitamin C 9 mg
Carotin 1,96 mg
Vitamin B1 0,045 mg
Vitamin B2 0,065 mg
Energiewert / Bestandteil Durchschnittl. Gehalt in
100 g eßbaren Anteil
Vitamin B6 0,11 mg
Folsäure 0,035 mg
Pantothensäure 0,4 mg
Niacin 0,5 mg
Mineralstoffe gesamt 0,77 g
Natrium 1,1 mg
Kalium 383 mg
Calcium 22 mg
Eisen 0,8 mg
Phosphor 44 mg

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Kürbisarten:

Hokaido Kürbis Salate, Eintöpfe, dicke Suppen
Early Butternut toller Geschmack, als Salat
Großer Speisekürbis Suppen, in der Pfanne angebraten, Ofenkürbis
Zierkürbisse die meisten davon sind wider allen Erwartens zum Verzehr sehr gut geeignet
Yellow Crookneck roh für Salate
Patisson Panachee für Dekorationen
Heart of Gold F1 für Dekoration
Sankt Martin F1  
Steirischer Ölkürbis Er wird fast nur für Kürbiskernöl angebaut
Gelber Zentner für Suppen, Marmeladen, Viehfutter und zur Dekoration
Turk`s Turban für Suppen und für Dekorationen.
Rouge Vif d’Etampes für Suppen und Dekoration
Muscade de Provence eignet sich besonders für Kürbisgerichte

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Anbau:

Wenn keine Nachtfrostgefahr mehr besteht (etwa ab der 3. Maiwoche), werden Kürbisse gepflanzt. Die Pflanzlöcher werden mit ausreichendem organischem Dünger gefüllt, mit der ausgehobenen Erde bedeckt und das Saatgut eingesetzt. Bei anhaltender Trockenheit sollte man regelmäßig gießen. Geerntet werden kann bereits ab Ende Juli, jedoch sollte man spätestens vor dem 1. Nachtfrost die Früchte abschneiden.

 

Anbau - Bodenansprüche und Standort

 
Kürbispflanzen bevorzugen humose bis sandige Lehmböden oder lehmige Sandböden. Das die Kultur nur auf Kompost oder Misthaufen wächst, gehört schon lange ins Reich der Märchen. Bodenverdichtungen und stauende Nässe sollten auf jeden Fall verhindert werden. Hanglagen machen bei der Ernte enorme Probleme, genauso ist der Anbau auf steinigen Böden nicht empfehlenswert.
Da die Kürbisse in unseren Regionen als einjährige Kulturen angebaut werden, ist es notwendig, auf eine Fruchtfolge zu achten. Praktisch eignen sich alle Kulturen zur Vorfrucht, die einen unkrautfreien, gut durchlüfteten und krümeligen Boden mit guter Wasserführung hinterlassen. Besonders geeignete Vorkulturen sind Spinat, Zwiebeln, Lauch, Getreide und Kulturwiesen. Werden Ackerflächen mit Kürbissen als Monokultur belegt, sodass kein Fruchtwechsel stattfindet, ist der Einsatz von Gründünger als Zwischenfrucht unerlässlich. Der Gründünger ( Ölrettich , Raps, Sonnenblumen ,aber keine Leguminosen) wirkt sich auf fast allen Böden fördernd auf die Bodenfruchtbarkeit aus. Während der vegetationsfreien Zeit beschattet er die Böden und verhindert somit Bodenerosionen, Austrocknen und Verunkrauten der unbenutzten Flächen. Gründünger liefert beachtliche Mengen an leicht abbaubarer organischer Masse und fördert somit die Aktivierung des Bodenlebens. Dies wirkt sich günstig auf das Bodengefüge und auf das Nährstoffumsetzungsvermögen des Bodens aus. Gründüngerpflanzen nehmen den im Herbst mineralisierten bodenbürtigen Stickstoff auf, legen ihn bis zu ihrer Zersetzung biologisch fest und können dadurch die N-Auswaschung während der Wintermonate vermindern.
Als Vorfrucht zu vermeiden sind alle Kürbisgewächse ( z.B. Gurken oder Melonen). Der Standort sollte spätestens alle zwei Jahre gewechselt werden. Das bewahrt die Kultur vor Krankheiten, Viruserkrankungen und Mangelerscheinungen. Cucurbitaceae sollten windgeschützt und sonnig stehen. Im Schatten oder Halbschatten verkümmern sie und produzieren vor allem Blätter und Blüten. Die Früchte sind meist klein und fallen ab. Um hohe Erträge zu bekommen, gibt man der Pflanze viel Platz, damit sie gut wachsen kann.

 

Anbau - Blüte

Die Blüten der Kürbisgewächse sind eingeschlechtig. Ein Pollentransfer zwischen den männlichen und weiblichen Blüten ist daher zur Befruchtung der weiblichen Blüte zwingend erforderlich.
Die Gartenkürbisse blühen am Tage, die Blüten der Kalebassen (Lagenaria siceria) blühen nachts. Die Blüten der Kalebassen sind weiß!
Die Blüten sind stets nur einen Tag lang geöffnet (selten länger!). Die Blüten sind je nach Wuchsform der Pflanze (rankend bzw. buschförmig) mehr oder weniger von Blättern bedeckt. Dabei sitzen die männlichen Blüten an einem langen Stiel und überragen oftmals das Blattwerk. Die weiblich Blüten haben einen kurzen Stiel und sind oftmals nicht höher als 3 - 10 cm vom Boden entfernt. Aus diesen Gründen werden die weiblichen Blüten häufiger von Schnecken befallen als männliche Blüten, die wie erwähnt einen längeren Stiel von 20 - 35 cm haben.
Jede männliche Blüte enthält ca. 15.000 Pollenkörner. Ölige Kittstoffe ermöglichen eine Haftung an den Insekten, die die Blüte besuchen.
Die fünfstrahligen männlichen und weiblichen Kürbisblüten duften und blühen auch bei Regenwetter. Bei Regen wird das Innere der Blüte häufig mit Regenwasser gefüllt.
Die Honigbienen verweilen sehr lange in der Blüte und übernachten häufiger in der weiblichen Blüte. 
Hinweis:
Kürbisblüten schmecken sehr gut in Teig gebraten. Achten Sie auf Bienen, diese sitzen oft zu mehreren eng beieinander am Blütenboden und sind nach meiner Meinung sehr friedlich! Die Bienen sind von der Kürbisblüte so "verzaubert", denn sie trennen sich ungern. Sind sie süchtig nach Kürbisnektar? Ich bin kein Fachmann, aber da gibt es noch Wissenslücken.

 

Anbau - Züchtung 

Offene Befruchtung:
Die Speisekürbisse sind im Laufe von Jahrtausenden auseinander gezüchtet wurden.
Sie sind aber botanisch gesehen immer noch sehr nahe verwandt. Wenn mehrere Arten auf dem gleichen Feld angepflanzt werden, kreuzen sich insbesondere die Sorten der gleichen Art, aber auch verschiedene Arten untereinander. Allerdings sollte bedacht werden, dass jede Sorte wegen bestimmter Eigenschaften gezüchtet worden ist, und diese durch Kreuzungen verschwinden können. Die Kürbisse werden von diversen Insekten, wie Bienen und Hummeln befruchtet, sie besuchen die Pflanzen rein zufällig.

Gezielte Befruchtung:
Um aus reinen Sorten Samen zu gewinnen, muss einiges berücksichtigt werden. Bei genügend Platz werden die Pflanzen isoliert, deshalb dürfen keine andere Sorten der gleichen Art in ihrer Nähe stehen. Vermutlich reichen 800-1000m Abstand von Feld zu Feld. Da in den allerwenigsten Fällen soviel Ackerfläche zur Verfügung steht, gestaltet sich die künstliche Befruchtung aufwendiger.
Die männlichen und weiblichen Blüten werden am Vorabend vor dem Aufgehen mit einem Band zugeklebt, damit keine Insekten mit fremden Pollen eindringen können. Der richtige Zeitpunkt der Befruchtung lässt sich an einer deutlichen Verfärbung der Blüte und auch an deren Spitze erkennen, die etwas aufgeht. Die Blüten öffnen sich normalerweise am frühen Morgen. Nun werden die Staubblätter einer ausgewählten männlichen Blüte sorgfältig an die Narbe einer weiblichen Blüte gerieben. Damit genügend Pollen aufgetragen werden können, ist der Vorgang mit einer zweiten oder gar dritten männlichen Blüte zu wiederholen (der Einsatz von Pinseln ist möglich). Danach werden die weiblichen Blüten wieder verschlossen. Die Temperatur darf bei der Befruchtung nicht allzu hoch sein, weshalb der von der Natur gewählte Zeitpunkt beachtet werden sollte, also am Morgen. Eine Inzucht führt zu Degenerationen und damit zu schwächeren Pflanzen und in der Folge zu weniger und kleineren Früchten.
Züchtungen werden heut zu Tage auch in insektensicheren Freilandhäusern durchgeführt, was den Vorteil hat, dass mit weniger Arbeitsaufwand und intensiver Platzausnutzung gearbeitet wird.

 

Anbau - Ernte 

Die Erntezeit von Kürbissen beginnt je nach Sorten von Mitte August bis Ende Oktober. Bei den Gruppen der "Summer Squash", "Winter Squash" und den "Gourds" kann ab Mitte bis Ende August mit der Ernte begonnen werden. Der letzte Pflücktermin für diese drei Gruppen ist ca. zwei bis drei Tage vor dem Erntedankfest, da es bei späteren Ernten zu Absatzproblemen kommt.
Mit dem Pflücken der "Pumpkins" (Halloweenkürbisse) wird Anfang Oktober begonnen. Bei dieser Gruppe ist der letzte Erntetermin zwei Tage vor Halloween also am 29.10.
Für eine lange Haltbarkeit ist es wichtig, dass mit den Kürbissen behutsam umgegangen wird. Nach Möglichkeit sollten nur gesunde und ausgereifte Früchte geerntet werden. Beschädigungen sind zu vermeiden, da es schnell zu Fäulnisprozessen kommen kann. Bei den Halloween- und Speisekürbissen sollte der Stängel fünf bis zehn Tage vor der Ernte durchgetrennt werden, damit die Frucht richtig ausreift und ein gutes Aroma bekommt Die kleinwüchsigen Sorten werden gepflückt, und die großen 10-15cm vor der Frucht abgeschnitten.
Dicke Kürbisse dürfen nie am Fruchtstiel getragen werden, da er leicht abbricht und die Wunde rasch an zu faulen fängt. An den geernteten Früchten haften oft Erdkrümel, in denen sich Bakterien und Pilze verstecken und die sich bei Schwachstellen auf der Fruchtoberfläche rasch entwickeln. Die Früchte werden deshalb nach der Ernte sorgfältig mit einem Hochdruckreinigungsgerät bei 40 bar in den Kisten gereinigt. Durch Fröste, die Ende Oktober auftreten, kann der Kürbis nicht beschädigt werden.
Die verschiedenen Ernteverfahren hängen zum einen von der Größe der Früchte ab, und zum anderen, wie groß die angebaute Fläche ist. Man sollte vielleicht kurz erwähnen, dass in der Steyrmark auf sehr großen Flächen der steirischer Ölkürbis angebaut wird. Aus dieser Art von Kürbis wird sehr hochwertiges Kürbiskernöl gewonnen. Da man für ein Liter Kürbiskernöl ca. 2,2-2,4 kg Kerne benötigt, ist es leicht vorstellbar, in welchen Mengen diese Frucht angebaut wird. Damit solche riesigen Flächen rationell beerntet werden können, wurde 1992 in der Weststeyrmark der erste zapfwellen-betriebene Vollernter entwickelt. Dazu muss vor der Ernte ein dafür umgebauter Schneepflug die Kürbisse schwadförmig in Bahnen zusammenschieben, sodass der Vollernter immer eine Bahn aufnehmen kann. Auf der Maschine befindet sich eine Quetschtrommel mit konischem Einzug, der die Früchte zerteilt. Als nächstes laufen die geteilten Früchte durch eine Siebtrommel mit Reinigungsbürsten und einer Absaugvorrichtung, die die Kerne vom Fruchtfleisch trennt. Bei modernen Maschinen ist der Ernteverlust inzwischen auf weniger als 10 % reduziert.
Im Rheinland und in anderen Gegenden, wo die Anbauflächen deutlich kleiner sind und der Kürbis zum Essen bzw. zur Dekoration verwendet wird, ist das Ernten von Hand oder mit Hilfe eines Gurkenfliegers die am häufigsten angewandte Erntemethode. Auf kleinen Kürbisfeldern wird in der Regel nur von Hand geerntet, da die Anschaffung eines Gurkenfliegern zu teuer ist. Das Pflücken kann sortenweise, aber auch gemischt erfolgen. Nach dem Ernten werden die Kürbisse vorsichtig in eine Schubkarre gelegt und zu einem zentralen Sammelplatz auf dem Feld gebracht. An diesem Ort kommen sie sofort je nach Größe zu zwölft oder einzeln in Kisten oder Wassersteigen und werden dann auf Karren verladen, die mit Hilfe eines Traktor auf das Feld gebracht werden. Pro Stunde können von einer Person ca.590 - 610 kleinfrüchtige, oder 70-80 großfrüchtige Kürbisse geerntet werden.
Ab einer Größe von ca. 4 ha ist der Einsatz von kleineren Gurkenfliegern in der Praxis üblich. Auf einem vom Traktor gezogenen Anbaugerät mit Auslegern liegen ca. 16-20 Erntehelfer, die ein bis zwei mal die Woche den gesamten Bestand im Schneckentempo überfliegen und dabei von Hand ernten. Die gepflückten Früchte werden auf ein Fließband gelegt und anschließend in eine große Kiste befördert. Der Nachteil bei diesem Ernteverfahren ist, dass die Kürbisse beschädigt werden können, wenn sie aus einem Meter Höhe in die Kisten fallen. Pro Tag legt der Gurkenflieger etwa 180 Meter zurück. Das Verpacken läuft genauso wie bei der vorherigen Erntemethode.

 

Anbau - Lagerung 

Durch eine optimale Lagerung können Speisekürbisse bis zu einem Jahr gelagert werden, was die Vermarktung interessanter macht. Sie sind an einem gut belüfteten und trockenen Ort flach zu lagern. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 12 und 17 °C. Die Speisekürbisse können auch ohne weiteres bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Sie werden jedoch in diesem Fall früher reif und entsprechend rascher mehlig oder faserig. Die Sorte "Butternut" ist bis zu einem Jahr lagerfähig und der "Feigenblattkürbis" sogar bis zu zwei Jahren.

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Gedichte:

Der Kürbis und das Mäuselein

Der Kürbis

Halloween

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Bücher:

Erika Bänziger & Michel Brancucci

Format: 160 x 215 cm
Umfang: 96 Seiten
Illustrationen: zahlreiche Farbbilder und Foodbilder
Einband: Hardcover

 

Preis: Fr. 19.90 / € 11.90

ISBN: 3-907108-21-3
 

Michel Brancucci & Erika Bänziger

Format: 215 x 290 cm
Umfang: 176 Seiten
Illustrationen: 200 farbige Kürbisportraits und zahlreiche Farbbilder und Foodbilder

Preis: Fr. 48.-- / € 29.--

ISBN: 3-907108-20-5
 

Michel Brancucci & Erika Bänziger

Format: 160 x 215 cm
Umfang: 96 Seiten
Illustrationen: zahlreiche Farbbilder und Foodbilder
Einband: Hardcover

 

Preis: Fr. 12.00 / € 6.80

ISBN: 3-907108-51-5

 

Erika Bänziger

Format: 160 x 215 cm
Umfang: 966 Seiten
Illustrationen: zahlreiche Farbbilder und Foodbilder
Einband: Hardcover

  

Preis: Fr. 19.90 / € 11.90

ISBN: 3-907108--
 

 

Speisekürbisse. Anbau, Sorten, Lagerung und Vermarktung.
von Margarete Pfisterer
 

 

 

Rund um den Kürbis.
von Katharina König
Die 100 besten Tipps: alles Wissenswerte über eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt

 

Köstliche Kürbisküche. Vegetarische Rezepte.
von Petra Skibbe, Joachim Skibbe, Renate Alf (Illustrator)

Preis: EUR 9,50
Kürbis ist in!
Dieses Buch zeigt die Vielseitigkeit dieses bunten Gemüses anhand von über 100 verlockenden vegetarischen Rezepten.

Kürbisse. Dekorationen für Herbst und Halloween.
von Angelika Nowotny

Schöner Herbst und Happy Halloween!
Der Herbst und damit auch Halloween sind da! Kürbisse sind aus dieser Jahreszeit nicht wegzudenken. ausgehöhlt, als Stecker, aus Tonkarton oder Windowcolor, als Kerzendekoration, auf Holz und Stoff schabloniert, aus Wabenpapier, auf Porzellan und...

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Heilwirkung:

  • stark wasserhältig (bis zu 95 %) und enthält kaum Kohlenhydrate (Nährwert), daher kalorienarm und gut geeignet für Reduktionskost.

  • ist sehr bekömmlich und belastet Verdauung kaum

  • enthält nennenswerte Mengen an Mineralstoffen wie Kalium und Eisen (Nährwert)

  • durch hohen Kaliumgehalt wirkt Kürbis entwässernd und harntreibend

  • gleichzeitig arm an Natrium (Nährwert) - optimal für natriumarme Kost bei Bluthochdruck

  • orangegefärbtes Fruchtfleisch enthält viele Carotinoide (Vorstufe des Vitamin A), die antioxidativ wirken Antioxidantien . Hokkaido-Kürbis enthält mehr Carotin als Karotten!

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Kürbiskerne:

  • Auch in Kürbiskernen viel Kalium enthalten - wirkt entwässernd

  • Hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Phytosterinen - wirken cholesterinsenkend und verringern Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Kürbiskernen wird positive Wirkung bei Prostatabeschwerden nachgesagt

In der großen Familie der Kürbisgewächse, den „Cucurbita cucurbitaceae", gibt es nur wenige Vertreter mit schalenlosen Kernen, zu denen der steirische Ölkürbis zählt. Die dunkelgrünen, schalenlosen Kürbiskerne in den verschiedenen Varianten dienen der vielseitigen Verwendung sowohl in Brot- und Backwaren, Mehl- oder Süßspeisen, Salaten, Suppen oder einfach als Knabberei.

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100 % reines Kürbiskernöl –wo sich Gesundheit mit Genuss trifft

Kürbiskernöl zählt aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffen zu den hochwertigsten Speiseölen. Es ist besonders in der kalten Küche sowohl für alle Salate als auch für deftige Gerichte geeignet. Wesentliche Bestandteile sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren (v.a. Linolsäure), verschiedene Vitamine, wichtige Mineralstoffe sowie Phytosterine. Letzteren sagt man eine pharmakologische Wirkung bei Blasen- und Prostataleiden nach. Außerdem eignet sich Kürbiskernöl auch hervorragend für eine gesundheitsbewusste Ernährung, da es kein Cholesterin enthält.

Das  Kürbiskernöl wird zu 100 % aus dunkelgrünen, schalenlosen Kürbiskernen gepresst. Für einen Liter Kürbiskernöl werden etwa 2,5 kg Kürbiskerne benötigt, die in 30-35 Kürbissen reifen. Den Pressvorgang übernimmt Ölmühle, die in einem schonenden Verfahren dieses wertvolle Speiseöl nach überlieferten Methoden gewinnt. Dabei werden die Kürbiskerne gemahlen, geknetet, leicht angeröstet und anschließend gepresst. Diese Vorgänge – im Gegensatz zu raffinierten Ölen- garantieren den Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe und verleihen diesem Öl seinen unnachahmlich, nussartigen Geschmack. Es wird sichergestellt, dass nur Kernöl aus Erstpressung, naturbelassen und ohne chemische Zusätze in  Flaschen gefüllt wird.

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Informationen zum Kürbis:


Kürbisse kennt man weitläufig nur als Frucht, die traditionell zu Halloween ausgehöhlt und zu finster dreinschauenden Grimassen wird. Das man mit Kürbissen jedoch viel mehr anfangen kann, möchten wir Ihnen hier zeigen.
800 verschiedene Kürbissorten gibt es weltweit. 100 davon bauen wir in eigener Regie an. Mitte Mai wird der Samen eingepflanzt, und bereits Ende August beginnt die Ernte. Als einzigster Dünger für unsere Kürbisse wird Pferdemist verwendet, wir verzichten auf jegliche Art von Chemikalien.
Die 100 verschieden Sorten ergeben natürlich auch viele verschiedene Formen von Kürbissen. Ob rund oder länglich, kurz- oder gradhalsig, eier- oder flaschenförmig ob gesprenkelt oder gestreift, die Auswahl ist groß.
Im 17. Jahrhundert beginnt der Kürbisanbau in Holland und Deutschland. In Kultur sind heute die als Sommerkürbis (Zucchini / viele Zierkürbisse) bezeichnete Art Curcubita pepo und der Winterkürbis (C. maxima). Der Winterkürbis stammt aus Peru, die anderen Arten kommen aus Mexiko. Wilde Tomaten sind im nördlichen Südamerika sowie in der Karibik heimisch. Wegen ihrer Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse galten sie als giftig. Die mitgebrachten Samen wurden in Europa zunächst als Zierpflanzen in Botanischen Gärten gezogen. In Deutschland gelingt der Durchbruch zur Nutzpflanze erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit schmackhaften Züchtungen.

Melonen, Gurken, Zackengurken, Bittergurken, Schwammgurken ... und Kürbisse gehören zur großen Familie der Kürbisgewächse. Während Melonen und Gurken sich in unserer Küche schon länger etabliert haben, mussten sich die Kürbisse ihren Platz erst erobern. Das haben sie in den letzten Jahren auch mit Bravour geschafft.

Die Speisekürbisse stammen ursprünglich aus Zentral- und Südamerika. Die Zucht während tausenden von Jahren hat eine enorme Vielfalt in Form, Gewicht und Farbe hervorgebracht. Es gibt wohl kaum eine andere Pflanzengruppe, die so viele Rekorde zu verzeichnen hat. Die Früchte können weiß, gelb, orange, rosa, rot, grün, grau usw. sein, einmal einfarbig, dann gestreift oder gesprenkelt. Die kleinsten Früchte wiegen weniger als 100 Gramm, während die größten knapp 500 Kilogramm auf die Waage bringen. Auch die Formenvielfalt ist beachtlich; sie können rund wie eine Kugel, birnen-, schlangen-, kreisel- oder bananenförmig sein.

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Halloween:

Das amerikanische Volksfest Halloween ist in den letzten Jahren auch vermehrt bei uns in Mode gekommen. Der Ursprung liegt ohnehin in Europa. Die Kelten, deren Kalenderjahr am 31. Oktober endete fürchteten sich vor Hexen, Vampiren und schwarzen Katzen, die in der Neujahrsnacht vertrieben werden mussten.
Als Mitte des 19. Jahrhunderts 1,5 Millionen Iren aufgrund einer Hungersnot nach Amerika auswanderten, brachten sie Halloween mit in die neue Welt. Heute stehen in jeder amerikanischen Vorstadt von Mitte Oktober an Kürbis Laternen auf der Veranda um den Geistern das Fürchten zu lehren.

 

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letzte Änderung: 21/05/07

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