Mitten im Naturpark Pfälzer Wald abseits vom Verkehr, befindet sich in einmalig schöner Südhanglage das kinderfreundliche

Feriendorf Eichwald.

 
 
 
 
 
 
          
 
 

 

Strohpuppen am Wegesrand...

 

 

zurück zur Bildergalerie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 Banner wird nicht angezeigt - Sie haben macromedia nicht geladen
             
 
 


Die Erfindung von Heu- und Strohpressen... ...ist in den USA datiert ins 19. Jahrhundert. In den zwanziger Jahren begannen sich solche Maschinen auch in der deutschen Landwirtschaft zu verbreiten und lösten langsam die bisher weit verbreiteten und gefährlichen Stroh Häcksler ab. Bisher sind mir keine Beispiele bekannt geworden, dass vor den achtziger Jahren Strohballen oder -rollen zu Werbezwecken benutzt wurden. Die Ausbreitung der großen Strohfiguren scheint deutlich mit neueren technischen Entwicklungen zu korrespondieren, nämlich dem direkten Pressen des Strohs in Form von Ballen und Rollen auf dem Feld. Die ersten leicht fahrbaren Maschinen diesen Typs verbreiteten sich seit etwa 1960 in der deutschen Landwirtschaft. Der Einsatz moderner Großballenrollpressen begann in unserem Raum etwa in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Seither gehören Stroh- oder Heurollen in der jeweiligen Erntesaison zu einem interessanten Landschaftsbild - weiß, grün oder gar nicht verpackte Riesenrollen auf Feldern und Wiesen, bevor sie zu ihren Lagerplätzen gebracht werden. Solche Strohpakete als Werbeträger, beschriftet mit Hinweisen auf Hotels oder Tankstellen, finden sich entlang vieler Strassen in der Pfalz. Auf diese Weise wird in recht geschickter Manier die insbesondere in Deutschland stark reglementierte Werbung entlang der Straßen unterlaufen.
Nach bisherigem Kenntnisstand gilt eine Strohfigur bei Klosterkumbd als eine der ersten dieser Art. 1990 wurde sie als Werbung für das örtliche Feuerwehrfest an einem an der Straße von Simmern nach Kastellaun liegenden Feld aufgebaut. Nach Erinnerung des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Klosterkumbd wurde man durch einen Artikel in der Deutschen-Landwirtschaftszeitung inspiriert. Diese Art von Werbung machte Schule und kann unterdessen zum festen Bestandteil neuerer Festkultur gerechnet werden. Zahlreiche Strohfiguren im pfälzischen Raum werben ebenfalls für Feste und Straußwirtschaften. Solche letztgenannten Beispiele für gewerbliche Werbemaßnahmen scheinen erst seit kürzerer Zeit auf dem Vormarsch zu sein. 
Abschließend ist darauf zu verweisen, dass die künstlerische Gestaltung von Strohballen Anlass bot, große Strohfeste zu organisieren, beispielsweise im rheinland-pfälzischen Donnersbergkreis.  



 
             

letzte Änderung: 21/05/07

    E-Mail an Feriendorf Eichwald   Design by Annika Busch-Geertsema